
Old Town
Die Old Town ist Edinburghs mittelalterlicher Kern zwischen Burg und Palast, seit 1995 Welterbe.
Edinburgh Innenstadt und Stadtteile: Old Town, New Town, Stockbridge, Leith und South Queensferry, wo wir zweimal gewohnt haben. Welches Viertel wofür.

Edinburghs Zentrum sind Old Town und New Town, dazu kommen Stockbridge, Leith und South Queensferry.
Belegt und geprüft

Die Old Town ist Edinburghs mittelalterlicher Kern zwischen Burg und Palast, seit 1995 Welterbe.

Die New Town ist Edinburghs georgianische Neustadt aus dem 18. und 19. Jahrhundert, gebaut als Gegenentwurf zur engen Altstadt.

Leith ist der alte Hafen von Edinburgh, heute ein Viertel zum Essen, Bummeln und für die Royal Yacht Britannia.

Stockbridge ist das frühere Mühlendorf am Water of Leith, die Circus Lane seine bekannteste Gasse.

Komm für einen Bummel durch die William Street und einen Abend im Theater, das Dean Village liegt gleich nebenan.

South Queensferry ist der beste Ort, um die Forth Bridge zu sehen, und ein Ausflug für einen halben oder ganzen Tag.
Zweimal haben wir draußen in South Queensferry gewohnt und sind von dort mit dem Bus mitten ins Zentrum gefahren, bis zur Princes Street. Die Edinburgh Innenstadt besteht aus zwei Hälften: der mittelalterlichen Old Town auf ihrem Felsgrat und der geplanten New Town nördlich davon, seit 1995 gemeinsam Welterbe. Um diesen Kern liegen Viertel mit eigenem Charakter: Stockbridge am Water of Leith, Leith am alten Hafen und, weiter draußen, South Queensferry unter den Forth-Brücken. Old Town und New Town erreichst du zu Fuß, nach Leith fährt seit 2023 die Tram, nach South Queensferry der Zug. Nachgesehen haben wir am 30.09.2026.
Die Edinburgh Stadtteile ordnen sich um zwei Kerne. Die Old Town zieht sich auf einem hohen Grat vom Castle auf seinem Felsen hinunter zum Palace of Holyroodhouse, gewachsen im Mittelalter und dicht bebaut. Nördlich davon liegt die New Town, von 1767 bis 1890 nach Plan gebaut, mit breiten Straßen und Plätzen. Dazwischen liegt das Tal mit den heutigen Princes Street Gardens, und darüber führen die North Bridge und der Mound von einer Hälfte zur anderen.
Zusammen bilden beide Hälften ein Welterbe von 443 Hektar. Old Town, New Town, Dean Village und West End sind außerdem Conservation Areas, also Gebiete, deren Charakter die Stadt schützt.
Um diesen Kern wuchs die Stadt. Stockbridge war ein Dorf, um das Edinburgh nach und nach herumwuchs. Leith war der Hafen und gehört erst seit 1920 offiziell zu Edinburgh. South Queensferry, ein früherer Royal Burgh, liegt am Stadtrand am Firth of Forth.
Die Old Town ist der älteste Teil der Stadt, manche ihrer Bauten reichen bis ins 12. Jahrhundert zurück. Sie reicht vom Edinburgh Castle bis zum Palace of Holyroodhouse, ihre Hauptachse ist die Royal Mile, von der schmale Gassen abzweigen, die Closes. Genau durch diese Closes haben wir uns im Advent 2023 bei einer deutschsprachigen Stadtführung lotsen lassen. Hier stehen die meisten großen Sehenswürdigkeiten: das Castle, St Giles’ Cathedral und der Holyrood Palace. Weil auf dem Grat wenig Platz war, entstanden hohe Mietshäuser auf schmalen Parzellen, getrennt durch Gassen, darunter einige der höchsten Gebäude ihrer Zeit, etwa Gladstone’s Land mit sechs Stockwerken. Bist du zum ersten Mal in Edinburgh, verbringst du hier den größten Teil deiner Zeit.
Die New Town ist die georgianische Neustadt, geplant 1767 von James Craig, und das größte vollständig erhaltene Beispiel georgianischer Stadtplanung der Welt. Ihre bekannteste Straße ist die Princes Street, ihr Höhepunkt der Charlotte Square von Robert Adam aus dem Jahr 1791. Heute ist sie eines der wichtigsten Einkaufsviertel der Stadt und eine begehrte Wohngegend, mit Galerien und Kulturinstitutionen wie der National Gallery of Scotland. Die Princes Street verbindet den Bahnhof Waverley mit dem West End. Im Advent 2023 haben wir uns dort früh am Morgen in einem Coffeeshop gestärkt, mit Kaffee für uns und heißer Schokolade für die Mädels. Am Charlotte Square liegt das Georgian House des National Trust for Scotland, derzeit wegen Konservierungsarbeiten geschlossen.
Stockbridge ist das frühere Mühlendorf am Water of Leith. Sein bekanntester Ort ist die Circus Lane, eine gebogene Gasse mit Mews-Häusern, die zur zweiten New Town gehört. Der Name kommt vermutlich von einer Holzbrücke, der „stock bridge“. Anfang des 19. Jahrhunderts ließ der Maler Sir Henry Raeburn hier georgianische Straßen wie die Ann Street anlegen. Sonntags ist von 10 bis 16 Uhr Markt an der Saunders Street. Vom Dean Village kommst du am Uferweg hierher, der Abschnitt ab Roseburn dauert etwa 45 Minuten. Das Dean Village war im August 2024 unser erstes Ziel in der Stadt.
Leith ist Edinburghs historisches Hafenviertel und war einst Schottlands wichtigstes Tor für den Welthandel. In den Docks des 18. Jahrhunderts liefen Schiffe mit Wolle, Wein, Rohstoffen und Gewürzen ein und aus. Heute kommst du für die Uferpromenade The Shore, den Samstagsmarkt und die Royal Yacht Britannia. Auf der Britannia waren wir im Advent 2023. Erwachsene zahlen online 23 £, plan rund 2 Stunden ein. Samstags ist Markt am Dock Place, von 10 bis 16 Uhr. Seit Juni 2023 fährt die Tram aus der Innenstadt bis nach Leith und Newhaven, mit acht neuen Haltestellen.
South Queensferry liegt am Rand der Stadt, genau dort, wo die drei Forth-Brücken ans Südufer stoßen. Wir haben hier im Advent 2023 und im August 2024 gewohnt und den kleinen Ort dabei lieben gelernt. Früher war er ein eigener Royal Burgh. Vom Hawes Pier, direkt unter der Forth Bridge, fahren Boote hinaus zu den Inseln, gegenüber steht das Hawes Inn, das in Robert Louis Stevensons Roman Kidnapped vorkommt. Du gehst den Forth Bridges Trail von etwa 5 Meilen oder den Uferweg nach Cramond von etwa 4,5 Meilen. Hin kommst du mit dem Zug bis Dalmeny.
Für einen ersten Besuch sind Old Town und New Town der Kern: Die meisten großen Sehenswürdigkeiten liegen dort, und beide erreichst du zu Fuß. Suchst du Ruhe am Fluss, geh nach Stockbridge, am besten am Sonntag zum Markt. Leith lohnt sich für einen halben Tag mit der Royal Yacht Britannia und einem Essen an The Shore, bequem mit der Tram. South Queensferry ist ein Ausflug für einen halben oder ganzen Tag, vor allem wenn du die Forth Bridge sehen willst. Uns war es auch als Quartier lieb, abends zurück ans Wasser. Wie du die Viertel auf mehrere Tage verteilst, steht unter Wie viele Tage für Edinburgh.
Häufige Fragen
Zur Innenstadt gehören vor allem die Old Town und die New Town, die zusammen das Welterbe Old and New Towns of Edinburgh bilden, 443 Hektar. Die Old Town zieht sich vom Castle zum Palace of Holyroodhouse, die New Town liegt nördlich davon. Dazwischen liegen im Tal die Princes Street Gardens, über die beide Hälften verbunden sind.
Viele, wir haben bisher fünf genau geprüft: die Old Town als mittelalterlicher Kern, die georgianische New Town, Stockbridge am Water of Leith, Leith am alten Hafen und South Queensferry an den Forth-Brücken. Leith gehört seit 1920 offiziell zur Stadt. Dazu kommt das West End mit einer eigenen Seite.
Die Old Town und die New Town. Die UNESCO führt beide seit 1995 als ein gemeinsames Welterbe, Old and New Towns of Edinburgh, auf 443 Hektar. In diesem Gebiet stehen rund 75 Prozent der Gebäude unter Denkmalschutz. Old Town, New Town, Dean Village und West End sind außerdem Conservation Areas.
Die Old Town. Dort liegen die meisten der großen Sehenswürdigkeiten, vom Edinburgh Castle über St Giles' Cathedral bis zum Palace of Holyroodhouse, verbunden durch die Royal Mile. Die New Town schließt nördlich an und ist zu Fuß erreichbar. Hast du mehr Zeit, ergänze Stockbridge oder Leith.
Leith, Edinburghs historisches Hafenviertel mit der Uferpromenade The Shore und der Royal Yacht Britannia am Ocean Terminal. Am Wasser liegt auch South Queensferry, der frühere Royal Burgh unter den Forth-Brücken, wo wir zweimal gewohnt haben. Stockbridge liegt am Water of Leith, einem Fluss, an dem ein Uferweg vom Dean Village durch das Viertel führt.
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